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Management

7 interessante Antworten von Marc Löffler

Mein heutiger Interviewpartner ist Marc Löffler (33). Marc habe ich auf der AgileEE 2010 persönlich kennengelernt, nachdem ich Gast seines Vortrags war. Als Leser seines Blogs www.scrumphony.com, war ich gespannt auf die Person, die sich hinter diesem amüsanten Profilbild auf Twitter versteckt.

Marc arbeitet seit acht Jahren als Projektmanager und beschäftigt sich als Scrum Professional (CSP) seit über vier Jahren mit Agilen Entwicklungsmethoden. Seine früheren Arbeitsstationen als externer Berater und Projektleiter bei Firmen wie DHL, Siemens oder EADS tauschte er gegen die aktuelle Arbeit als Agiler Coach bei der Sybit Gmbh ein.

1. Was motiviert dich in dem was du tust?

Jeden Tag zu versuchen, unser Arbeitsumfeld weiter zu verbessern und die Art und Weise wie wir arbeiten zu verändern. Weg von unseren strengen „Command & Control“ Strukturen, hin zu mehr Autonomie und Selbstorganisation.

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AgileEE 2010 – Ein Rückblick

In der letzten Woche war ich – wie 400 weitere Interessierte – in Kiew zu Besuch, um bei der Agile Eastern Europe Conference 2010 (AgileEE) dabei zu sein. Um es vorweg zu nehmen, die Konferenz war ein voller Erfolg. Ich habe einen großen Blumenstrauß an Ideen und Anstößen mitgenommen und viele interessante Leute kennengelernt. Selbst die Stadt ist eine Erfahrung wert und ich fühlte mich zwanzig Jahre zurückversetzt und sah schemenhaft Erinnerungen aus meinem Russischunterricht vor meinem Auge aufblitzen. Nachfolgend ein kurzer Abriss über meine Erlebnisse in der Ukraine, über eine sehr bunte, sympathische, agile und empfehlenswerte Konferenz.

Für alle, die nicht den ganzen Artikel lesen möchten, finden auf www.agileee.org alle Präsentationen der Konferenz. Zudem gibt es schon eine Reihe von Meinungen, Zusammenfassungen und Eindrücken (hier, hier, hier, hier, hier oder hier) wie diesem Beitrag.
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7 interessante Antworten von Marcus Raitner

Dr. Marcus Raitner (36), unter anderem bekannt als Autor auf www.misc.raitner.de, steht in der heutigen Ausgabe der Interviewreihe im Mittelpunkt. Ich bin auf Marcus durch seine interessanten Blogbeiträge aufmerksam geworden, in denen seine Fertigkeiten und Kompetenzen aus den Bereichen Projektmanagement, Führung und Kommunikation deutlich werden.

Marcus langjährige Erfahrungen als Projektmanager kommen ihm aktuell beim Auf- und Ausbau eines kleinen Beratungshauses mit Sitz in München zugute. Dort arbeitet er als Senior Partner und hilft Unternehmen ihre IT-Projekte zu optimieren. Darüber hinaus ist Marcus als Informatikbotschafter für die Initiative Informatik studierender Ernst-Denert-Stiftung tätig. Diese hat zum Ziel, Schüler das Studium der Informatik schmackhaft zu machen und Vorurteile beiseite zu räumen.

Im Interview verrät Marcus, wie er sich Herausforderungen stellt und welche Situationen ihn besonders gefordert haben und welche Empfehlungen er bereit hält.

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Gastbeitrag: Agile Glückskekse

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Am letzten Wochenende war ich nach längerer Zeit mal wieder bei meinem Lieblingschinesen. Mal ganz abgesehen davon, dass die knusprige Ente mit schwarzen Bohnen wie immer sehr köstlich war, hat mich der in meinem zum Abschluss überreichten Glückskeks enthaltene Sinnspruch positiv überrascht. Diesmal enthielt er nicht das übliche Blabla, sondern einen Leitsatz, den ich in meinen agilen Workshops und Trainings in ähnlicher Form auch immer forciere:

“Vergiss alles, was nicht hier und heute ist”

Besonders bei der Vermittlung der agilen Werte kann man diesen Satz mehrfach einsetzen:

Commitment & Focus
Wir haben uns auf die User Stories im aktuellen Sprint committed und fokussieren uns darauf. Was danach kommt, kann sich sowieso noch mehrfach ändern, es interessiert uns heute nicht.

Openness
Gerade in einem tradionellen Projektumfeld herrscht oft noch die Erwartungshaltung, dass alle “Arbeitspakete” bis zum Ende des Projektes definiert und mit Aufwänden versehen sind. Zur Offenheit und Transparenz gehört es, allen klarzumachen, dass wir die später kommenden Features erst dann betrachten, wenn sie im “hier und jetzt” angekommen sind. Keep Reading

Führen ohne zu führen

“Taktschlagen kann man in fünf bis zehn Minuten lernen, alles andere aber macht jeder Dirigent anders.“ [Daniel Harding]

Häufig werden (Projekt)Manager mit Dirigenten verglichen bzw. als solche bezeichnet. Sie leiten ihr Ensamble und versuchen mit Hilfe von Standards und Tools ein erfolgreiches Gesamtkunstwerk zu schaffen. Jeder (Projekt)Manager agiert hier anders: der eine kontrolliert mehr, der andere weniger. Manche schaffen Freiräume, manche setzen starre Grenzen.

Bei Thomas Weller (www.thomasweller.de) bin ich auf einen tollen TED Vortrag aufmerksam geworden. Die Idee des Vortrags und der Vortragsstil sind grandios. Der Vortrag ist schon einige Jahre alt, aber die 20 Minuten lohnen sich wirklich.

Doing without Doing

Passend zum Thema habe ich diese Aufnahme von Deutschlandradio Kultur mit dem Titel Richtig Führen – Manager üben sich im Dirigieren eines Orchesters gefunden.

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