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Literatur

8 Werte für die Helden der Arbeit

Als ich vor vielen Jahren in einer Agentur als Projektmanager arbeitete, war mein Arbeitsalltag von vielen persönlichen Tiefschlägen, harten Auseinandersetzungen, Bevormundung, Misstrauen, Überstunden sowie durch das Anzweifeln meiner Fertig- und Fähigkeiten geprägt. Es ging nicht nur mir so. Es herrschte eine gelebte Angstkultur, anhaltender Druck und das ständige Gefühl, nichts richtig zu machen oder entscheiden zu können. Meine anfängliche Euphorie, etwas bewegen zu können, schwand jeden Tag und ich stellte mir oft die Frage: Ist das jetzt mein Arbeitsleben?

Nachdem ich die Agentur hinter mir gelassen hatte und eine neue Stelle annahm, passierte das Beste, was mir zur damaligen Zeit passieren konnte. Ich kam in Berührung mit Scrum. Für mich eröffnete sich eine ganz neue Welt. Ich saugte förmlich alles zum Thema auf. Agilität wurde für mich zum Inbegriff des Arbeitens und ich war so froh, dass der Mensch in den Vordergrund rückte. Für viele meiner damaligen Kollegen war es ein Neuanfang. Es war eine ganz besondere Atmosphäre und ich spürte, dass meine Wertvorstellungen auf Gleichgesinnte trafen. Seitdem ist für mich klar, dass es nichts Wichtigeres für den Unternehmenserfolg gibt, als die Menschen dahinter und die Freiheit, Werte zu leben.

Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen durch die voranschreitende Digitalisierung und Dynamik der Märkte für Unternehmen stark verändert. Der notwendige Wandel und die damit einhergehenden Lernzyklen müssen in immer kürzer werdenden Zeitabständen erfolgen. Durch die starke Verdichtung zählt vor allem der schnelle oder nächste Erfolg. Doch ich bin der festen Überzeugung: Legt ein Unternehmen keine solide Basis für eine Wertekultur und hinterfragt es nicht alte Denkmuster, ist es in kritischen Phasen und zunehmend unsicheren Zeiten unzureichend aufgestellt.

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Scrum praxisnah erläutert

Es ist geschafft! Sven und ich haben in den letzten Wochen und Monaten an einem für uns ganz speziellen Großprojekt gearbeitet – unser gemeinsames Buch. Es war eine tolle Idee, ein kurzer Entschluss und ein langer Weg bis hierher. Doch es hat sich unserer Meinung nach gelohnt, vor allem für die späteren Leser von “Scrum in der Praxis” (www.scrum-in-der-praxis.de).

Erfahrungen, Problemfelder und Erfolgsfaktoren lautet der Untertitel und spiegelt damit auch im wesentlichen den Inhalt des Buches wieder. Wir wollten ein Buch schreiben, dass unsere Erfahrungen aus der alltäglichen Arbeit mit Scrum Teams zusammenfasst und die Scrum Theorie erleb- und greifbar macht. 

Agil Vor(an)gehen

Viele Unternehmen haben mittlerweile die Vorteile agiler Vorgehensweisen erkannt und wagen den Schritt weg vom traditionellen Projektmanagement hin zur Agilität. Die mit großem Abstand am weitesten verbreitete Methode ist aktuell Scrum. Allerdings bietet Scrum in seiner Reinform lediglich ein Rahmenwerk, innerhalb dessen eigene Ideen und Kreativität erforderlich und sogar erwünscht sind, sofern sie die gegebenen Rahmenbedingungen nicht verletzen. Um Scrum möglichst effizient mit Leben zu füllen, bedarf es einiger praktischer Erfahrung und eines grundlegenden Verständnisses des agilen Wertesystems. Beides ist nicht durch den Besuch eines zweitägigen Zertifizierungskurses zu erlangen, sondern muss durch operative Arbeit in agilen Projekten erlebt und erlernt werden. Keep Reading

7 interessante Antworten von Dr. Stefan Hagen

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Stefan Hagen

Ich freue mich sehr darüber, dass ich Dr. Stefan Hagen zu einem Interview bewegen konnte, um meine 7 Fragen zum Thema Erfahrungen aus dem Projektmanagement-Alltag anzubringen. Zu Stefan muss man nicht viel sagen, da er nicht nur durch sein Engagement als externer Dozent an der Fachhochschule Vorarlberg bekannt ist, sondern niemand an seinem Projektmanagement Blog www.pm-blog.com vorbeikommt, der etwas zum Schwerpunkt Projektmanagement erfahren möchte.

Stefan (@stefan_hagen) verfügt über langjährige Erfahrung in der Projektmanagement-Beratung, im Coaching und der operativen Projektleitung. Auch vor agilen Methoden hat seine Begeisterung nicht halt gemacht, die während der letzten 3 Jahre im praktischen Einsatz reifen konnte. Neben seiner Funktion als externer Dozent für Projektmanagement ist Stefan vor allem als Unternehmensberater (Hagen Management GmbH) tätig. In dieser Rolle kommt er mit zahlreichen Kunden und vielen spannenden Projektsituationen in Berührung.

Freuen Sie sich daher auf die nachfolgenden 7 interessanten Antworten vom Fachbeirat der Competence Site, Dr. Stefan Hagen.

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7 interessante Antworten von Patrick Fritz

Ich stelle ihnen heute Patrick Fritz, Geschäftsführer der Pionierbasis und Lehrbeauftragter an der FH Vorarlberg, als meinen Interviewpartner vor. Patrick schreibt aktuell seine Dissertation an der Universität Innsbruck zum Thema „Virtuelle Communities in der Produktentwicklung“. Neben seiner Anstellung als Lehrbeauftragter an der FH Vorarlberg im Bereich Projekt- und Prozessmanagement hat er kürzlich Pionierbasis ins Leben gerufen.

Seine „Lehrjahre“ hat Patrick in der Projektmanagement Beratung verbracht. Anschließend wechselte er an die FH Vorarlberg zurück, um Jahooda aufzubauen. Nachdem das Projekt auslief, entschied er sich die erfolgreiche Plattform im Rahmen eines Spin-Offs weiterzuführen. Auf diesem Wege ist die Pionierbasis (ich berichtete) entstanden.

Lesen Sie weiter, welche Praxistipps Patrick während seiner Arbeit als Projektmanager (nach IPMA) und Certified Scrum Master (CSM) gemacht hat… Keep Reading

7 interessante Antworten von Marcus Raitner

Dr. Marcus Raitner (36), unter anderem bekannt als Autor auf www.misc.raitner.de, steht in der heutigen Ausgabe der Interviewreihe im Mittelpunkt. Ich bin auf Marcus durch seine interessanten Blogbeiträge aufmerksam geworden, in denen seine Fertigkeiten und Kompetenzen aus den Bereichen Projektmanagement, Führung und Kommunikation deutlich werden.

Marcus langjährige Erfahrungen als Projektmanager kommen ihm aktuell beim Auf- und Ausbau eines kleinen Beratungshauses mit Sitz in München zugute. Dort arbeitet er als Senior Partner und hilft Unternehmen ihre IT-Projekte zu optimieren. Darüber hinaus ist Marcus als Informatikbotschafter für die Initiative Informatik studierender Ernst-Denert-Stiftung tätig. Diese hat zum Ziel, Schüler das Studium der Informatik schmackhaft zu machen und Vorurteile beiseite zu räumen.

Im Interview verrät Marcus, wie er sich Herausforderungen stellt und welche Situationen ihn besonders gefordert haben und welche Empfehlungen er bereit hält.

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