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Lernen

Mach mehr Fehler!

„There’s a way to do it better – find it.“ 
// Thomas A. Edison

Edison hat tausende Materialien ausprobiert, um den Glühfaden für die Glühlampe zu finden. Bei einem der Versuche sagte sein Assistent zu ihm „All deine Versuche sind fruchtlos – wir haben nichts gelernt und erreicht. Ich bin mir nicht sicher, dass wir die Elektrizität für diesen Zweck nutzen können“. Edison antwortete darauf gelassen: „Oh, wir haben so Vieles während dieser Zeit gelernt. Wir wissen jetzt, dass wir tausende Elemente nicht nutzen können, um eine Glühbirne zu entwickeln.“

Oft kommt es mir so vor, als wollten Unternehmen Fehler ganz vermeiden oder nicht akzeptieren. Eine Fehlerkultur ist jedoch der Motor, um sich ständig weiterzuentwickeln. Dass Fehler gemacht werden, ist der erste Schritt der Weiterentwicklung, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Sicher ist doch wohl, dass Mitarbeiter Fehler nicht gerne und schon gar nicht absichtlich machen.

Das Anerkennen von Fehlern, die Suche nach Verbesserung und ständiges Inspizieren ist der Grundbaustein, um sich weiterzuentwickeln und eine Kultur des Vertrauens und der Innovation zu fördern. Gerade in der heutigen Zeit, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. 

So, let’s make better mistakes tomorrow! 

Einmal im Quartal halte ich meine Leser mit einer persönlichen Randnotiz zu agilen Themen auf den Laufenden. Lesen Sie mit und melden Sie sich hier an.

Scrum abseits der Arbeitswelt

Scrum in der Arbeitswelt einzusetzen wird ja heutzutage als Garant für erfolgreiche Projekte angesehen. Für einige Anwender ist die Konsequenz daraus, Scrum darüber hinaus im privaten Alltag zu nutzen. Besonders geeignet scheinen wiederkehrende Aufgaben wie der wochenendliche Putzplan, ein gemeinsames Essen in Familie oder der bevorstehende Besuch des Weihnachtsmanns zu sein.

Kinder scheinen für die Nutzung von Scrum prädestiniert. Tom Wujec hat mit seiner Marshmallow Challenge aufgezeigt, dass Kinder eingestandenen Firmenchefs einiges voraus haben. Wujec machte deutlich, dass Kinder eher iterativ vorgehen, als nur den einen „richtigen“ Weg zu verfolgen. Peter Stevens (siehe auch www.scrum-breakfast.com) hat sich dem Thema Kinder und Scrum angenommen und in der letzten Woche Scrum 4 Kids ins Leben gerufen. Wie aus seinem ersten Artikel zu erfahren ist, wird auch er über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit Scrum im privaten Alltag berichten. Nach Scrum in Schools ist dies ein weiteres Projekt, welches sich thematisch mit der Anwendung von Scrum neben dem Arbeitsalltag auseinandersetzt.

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