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Kanban

Agile Projekte mit Scrum, XP und Kanban

Vor einigen Tagen ist das Buch „Agile Projekte mit Scrum, XP, Kanban im Unternehmen durchführen: Erfahrungsberichte aus der Praxis“ bei mir in der Post gelandet. Ich habe mich schon darauf gefreut, da ich die Texte für Susanne Reppin und Sven Röpstorff vorab lesen und reviewen durfte. Henning Wolf, bekannt durch viele Veröffentlichungen zum Thema Agile Softwareentwicklung, hat sich 13 Fachleute zusammengesucht und diese Erfahrungsberichte im Buch gebündelt wiedergegeben. Eine schöne Idee.

Ich habe bis dato einige Erfahrungsberichte gelesen und finde vieles durch den starken Praxisbezug sehr interessant. Besonders gefallen mir die unterschiedliche Herangehensweisen bei der Umsetzung und die Blickwinkel der Autoren, Lernkurven sowie Lösungsansätze. Im Buch kann man sich zu folgenden Schwerpunkten informieren:

  • Scrum-Einführung in einem klassischen Organisationsumfeld
  • Kanban für Serviceteams
  • Agilität in einem Großunternehmen
  • Vom Micromanagement zu Scrum
  • Agilität unter Festpreisbedingungen
  • Kanban für Systemadministratoren
  • Agilität bei der Unternehmensgründung
  • Agile Werte und Transparenz bei Veränderungsprojekten
  • Kanban in Vertrieb und Verwaltung

Sehr gut finde ich die Idee, nach jedem Kapitel eine Auflistung der agilen Werte als Zusammenfassung zu liefern. Es werden hier Aspekte des Projekts anhand einer Skala eingestuft und zusammenfassende Eräuterungen des jeweiligen Autors vorgenommen.

Für alle diejenigen, die etwas über die Praxis agiler Projekte erfahren möchten, die bereits Vorkenntnisse haben und die oben genannten Themenschwerpunkte interessant finden, sollten nicht zögern einen Blick in das Buch zu werfen. „Agile Projekte mit Scrum, XP und Kanban“ gibt es ab morgen im Buchhandel zu erwerben.

Update zur Verlosung des Buches „Agile Projekte mit Scrum, XP und Kanban“.

Der Gewinner ist in einem komplizierten und kostenintensiven Losverfahren (Danke Björn) ermittelt worden und kann sich schon bald über das Buch freuen. Herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank an die Teilnehmer, deren Vorschläge ich mir zu Herzen nehmen werde. 

Graphic Resource: Book vector designed by Freepik

Serie Product Owner im Potrait – Eine Rolle, viele Herausforderungen

Die Rolle des Product Owners ist unbenommen eine der herausforderndsten Rollen in der agilen Entwicklung. Daher ist es umso wichtiger, bei der Auswahl genau darauf zu achten, dass diese zentrale Rolle richtig besetzt wird, um den hohen Anforderungen und Herausforderungen zu entsprechen. Alles läuft durch die Hand des Product Owners – er trägt die Verantwortung für das Produkt. Er fungiert als Schnittstelle zum Management und zu internen und externen Projektinteressenten und –beteiligten, sowie zu seinem Team. Dabei stehen für den Product Owner die Bedürfnisse des Kunden im Vordergrund. Diesen Bedürfnissen entspricht er durch die Kenntnis der Marktanforderungen, der zeitlichen und monetären Wichtigkeit der kommenden produktspezifischen Themen. Deshalb plant und führt er das Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Team und dem Scrum Master.

Die Erfahrungen aus vielen Projekten zeigen, dass auf eine vernünftige Besetzung der Rolle als Product Owner großen Wert gelegt werden sollte. Die richtige Auswahl ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, da man sich ansonsten schnell auf einen kritischen Pfad begibt und damit

  • den Erfolg eines Produkts oder das Unternehmen gefährdet,
  • Kundenbedürfnisse nicht erfüllt,
  • monetäre Ressourcen verschwendet,
  • die Stärken des Entwicklungsteams nicht nutzt oder
  • die Arbeit eines Scrum Masters / Agilen Coaches zu Staub werden lässt.

Starke Product Owner vereinen viele Talente in sich. Ich verrate kein Geheimnis wenn ich sage, dass es nur wenige gibt, die diese Rolle optimal ausfüllen und leben. Ich habe einige Product Owner kennengelernt und versucht, die Anforderungen an die optimale Ausgestaltung der Rolle in folgendem Schaubild festzuhalten. Keep Reading

AgileEE 2011 – A hot spot on Agile

Jurgen Apello, Alistair Cockburn, J. B. Rainsberger, Vasco Duarte, Robin Dymond, Danny Kovatch und viele mehr, wie bspw. Sven, einige meiner Kollegen und ich, waren auf der Agile Eastern Europe Conference 2011 in Kiev zu Gast. Die Tage in Kiev waren (wie im vergangenen Jahr) wieder sehr inspirierend und ich konnte wiederholt eine Menge Anregungen mitnehmen. Inspiriert hat mich nicht nur wieder Stadt und Menschen in Kiev, sondern auch die vielen guten Vorträge während der zweitägigen Konferenz.  

Zudem konnte ich zwei Tage vor der Konferenz dem Management 3.0 Kurs mit Jurgen Apello (@jurgenappelo) beiwohnen, der in einer kleinen Runde von 15 Leuten stattfand. Der Kurs hat sich wirklich gelohnt und meine Kollegen und mich in viele energiereiche Diskussionen involviert. Seine guten praktischen Spiele haben uns dazu veranlasst, auch nach dem Kurs unsere Gedanken freien Lauf zu lassen.  Wir haben viele Fragen und Aufgaben mitgenommen, die es in den kommenden Wochen zu beantworten gilt.

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10 deutschsprachige Buch-Neuerscheinungen zum Thema Agile Softwareentwicklung

Auch in 2011 erwarten uns wieder spannende Titel zum Thema Agile Softwareentwicklung mit Schwerpunkten wie XP, Scrum oder Kanban. Darüber hinaus werden auch in anderen Disziplinen weiterhin fleißig Erfahrungen gesammelt. Hier eine Zusammenstellung von Neuerscheinungen, die in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Ladentisch liegen werden und vielleicht auf ihrer Einkaufsliste stehen sollten.

1. Agile Projekte mit Scrum, XP, Kanban im Unternehmen durchführen: Erfahrungsberichte aus der Praxis

  • Autor: Henning Wolf
  • Erscheinungsdatum: 1.08.2011
  • Inhalt: Das Buch steckt voller Erfahrungen mit agiler Softwareentwicklung. Nicht nur ein oder ein paar, sondern mehr als ein Dutzend Autoren berichten aus ihrem Projektalltag. Mit Beiträgen von: Alex Bepple, Jutta Eckstein, Markus Andrezak, Christoph Mathis, Susanne Reppin, Stephan Schmidt, Andreas Leidig, Sven Röpstorff, Stefan Roock, Martin Heider, Christiane Philipps, Andre Neubauer, Jens Coldewey, Bernd Schiffer, Holger Koschek, Fahd Al-Fatish, Henning Wolf

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Gastbeitrag: Blockkarten für Kanban Teams – Verbesserungen aufdecken

Gastbeitrag: Susanne Reppin @stohh

Blockkarten sind nur eine von vielen Möglichkeiten um Verbesserungspotentiale zu entdecken. Wir benutzen dieses Werkzeug (lasst es uns so bezeichnen) in mehreren Teams mit großem Erfolg. Was Blockkarten sind und wie wir sie einsetzen, lässt sich folgendermaßen beschreiben…

Was ist eine Blockkarte?
In der Praxis sind dies bei uns quadratische Post-its. Sie werden direkt auf die Kanban Karte geklebt, sobald kein Teammitglied mehr an dieser Karte weiterarbeiten kann, die Karte aber noch nicht abgeschlossen ist.

Das wichtige Merkmal einer Blockkarte ist, dass sie eine Karte, sofort und klar erkennbar, als blockiert kennzeichnet. Wir vermerken darauf die Anfangszeit und den Grund. Ist die Blockade aufgelöst, so notieren wir die Dauer der Blockade und befestigen die Blockkarte auf der Rückseite der Kanban Karte. Wird diese Karte später besprochen, kann man die Informationen auf der Blockkarte in die Analyse einbeziehen. Keep Reading