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Daily Scrum

Das Daily Stand-up Meeting variieren

Eines der Meetings des Scrum Frameworks ist das tägliche 15-minütige Stand-up Meeting, welches dem Team dazu dient, den aktuellen Status auszutauschen. Das Meeting hat einen festgelegten Ablauf, wird jedoch erfahrungsgemäß in jedem Scrum Team anders abgehalten. Hier einige Informationen, persönliche Erkenntnisse und interessante Abwandlungen.

Der „Standard“

A good stand-up will feel self-managed. [Yason Yip] Das Meeting dient den Team Mitgliedern zum Informationsaustausch und ist bewusst kurz gewählt, um anschließend die Kommunikation untereinander oder in Einzelgesprächen anzuregen. Es läuft standardmäßig nach folgendem Grundschema ab:

  • auf 15 Minuten begrenzt (timeboxed)
  • alle Teilnehmer sind anwesend und stehen im (Halb)Kreis vor dem Scrum Board
  • jedes Team Mitglied ist nacheinander an der Reihe und informiert die anderen Teammitglieder über folgende drei Fragen:
    • Was habe ich seit dem letzten Stand-up erreicht?
    • Was will ich bis zum nächsten Stand-up erreichen?
    • Was hindert mich im Moment daran, meine Arbeit zu machen? (Impediments)
  • die Redezeit pro Teammitglied ist beschränkt und sollte sich auf die entsprechenden Karten fokussieren
  • der Scrum Master moderiert (wenn nötig) das Meeting und notiert sich ggf. die genannten Impediments
  • der Product Owner nimmt im besten Fall immer teil und steht für Fragen zur Verfügung
  • die passive Teilnahme am Meeting steht jedem Stakeholder offen
  • das Meeting findet am Vormittag immer zur selben Zeit statt

Den besten und ausführlichsten Beitrag, den ich über das Daily Stand-up gelesen habe, lautet It’s Not Just Standing Up: Patterns of Daily Stand-up Meetings und ist von Jason Yip. Zudem empfehle ich diesen älteren Beitrag, der Tipps zum Daily Scrum enthält. Es sind nicht unbedingt die Tipps die interessant sind… sondern eher die entbrannte Diskussion.

Hier einige Vorschläge, das tägliche Meeting anzupassen.

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Gastbeitrag: Die vierte Frage im Daily Scrum

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Im Rahmen des Daily Scrums werden von jedem Teammitglied in der Regel die folgenden drei Fragen beantwortet:

  • Was habe ich seit dem letzten Daily Scrum erreicht?
  • Was will ich bis zum nächsten Daily Scrum erreichen?
  • Was hindert mich im Moment daran, meine Arbeit zu machen?

Die ersten beiden Fragen sind sowohl für die Teamkollegen (Synchronisation) als auch für den ScrumMaster (Fortschritt? Tasks klein genug?) interessant, die dritte hauptsächlich für den ScrumMaster („Impediment! Are you ready to die?“).

Insbesondere bei eingespielten Teams, die sowieso sehr eng zusammenarbeiten, können die Daily Scrums sehr zügig über die Bühne gehen. Oft passiert es dabei, dass Impediments nicht mehr explizit benannt werden, sondern irgendwo im Grundrauschen verschwinden. So entsteht der Eindruck, dass alles prima läuft. Am Ende des Sprints kann dann das böse Erwachen kommen: Keep Reading