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Scrum

Gastbeitrag: Sprint Zero – Die Null muss stehen

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Wenn man ein neues Projekt bei einem Kunden beginnt, muss man sich die Projektumgebung oft selbst organisieren oder doch zumindest sicherstellen, dass sie den eigenen Ansprüchen genügt. Gerade bei Scrum-Projekten möchte man gleich mit dem ersten Sprint Funktionalität implementieren und sich nicht erst noch mit organisatorischen Problemen herumschlagen, die man durchaus vorher hätte erledigen können. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie schlecht vorbereitet manche Teams in ihren ersten Sprint geschickt werden. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach –  man führt vor Sprint 1 einen sogenannten Sprint Zero durch. In diesem vorgelagerten Sprint wird der die Umgebung und der erste Sprint so vorbereitet, dass man sofort mit der Implementierung von Funktionalität beginnen kann. So vermeidet man die üblichen Probleme, z.B. dass man keinen Zugang zum Entwicklungsserver hat, dass ein Entwickler gern einen zusätzlichen Monitor hätte, dass die Stühle im Projektraum Rückenschmerzen verursachen usw.

Der Sprint Zero ist natürlich projekt- und unternehmensspezifisch, aber das folgende Praxisbeispiel gibt vielleicht einen guten Einblick, was man machen kann.

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Agile Softwareentwicklung bei XING

Mark Weber und Stefan Conrad halten einen Vortrag über Agile Softwareentwicklung bei der XING AG, welcher im Rahmen der Vortragsreihe „Meet the Professionals“ des SAE Instituts Köln abgehalten wurde. Der Vortrag vor interessierten Studenten wurde gestern via Live-Stream übertragen und ist nun auch als Video erhältlich.

Meet the Professionals – Agile Softwareentwicklung bei XING

Der Vortrag beginnt bei Minute 12 und ist in zwei Teile aufgeteilt. Nach dem ersten Teil geht es dann wieder ab 1 Stunde 30 Minuten weiter.

RFID Scrum Board

Auf dem Scrum Log von Jeff Sutherland bin ich auf den Artikel über den Gewinner des Atlassian „The Ultimate Wallboard Contestgestoßen und bin wirklich begeistert. Auf dem ersten Platz ist ein RFID Scrum Board gelandet, bei dem verschiedene Tools und Technologien kombiniert werden, um das Scrum Board zu aktualisieren. Neben dem manuellen verschieben der Karten, interagiert das System automatisch mit JIRA, um das Burndown zu aktualisieren oder Karten auszudrucken. Zudem spricht das Board mit Hilfe von Google Voice mit dem Team, um es an kritische Items oder an das Umhängen der Karten zu erinnern.

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Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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Scrum abseits der Arbeitswelt

Scrum in der Arbeitswelt einzusetzen wird ja heutzutage als Garant für erfolgreiche Projekte angesehen. Für einige Anwender ist die Konsequenz daraus, Scrum darüber hinaus im privaten Alltag zu nutzen. Besonders geeignet scheinen wiederkehrende Aufgaben wie der wochenendliche Putzplan, ein gemeinsames Essen in Familie oder der bevorstehende Besuch des Weihnachtsmanns zu sein.

Kinder scheinen für die Nutzung von Scrum prädestiniert. Tom Wujec hat mit seiner Marshmallow Challenge aufgezeigt, dass Kinder eingestandenen Firmenchefs einiges voraus haben. Wujec machte deutlich, dass Kinder eher iterativ vorgehen, als nur den einen „richtigen“ Weg zu verfolgen. Peter Stevens (siehe auch www.scrum-breakfast.com) hat sich dem Thema Kinder und Scrum angenommen und in der letzten Woche Scrum 4 Kids ins Leben gerufen. Wie aus seinem ersten Artikel zu erfahren ist, wird auch er über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit Scrum im privaten Alltag berichten. Nach Scrum in Schools ist dies ein weiteres Projekt, welches sich thematisch mit der Anwendung von Scrum neben dem Arbeitsalltag auseinandersetzt.

Graphic Resource: Kids vector designed by Freepik