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Blick nach vorne

Ich bin jemand, der grundsätzlich nach vorne schaut. Die anhaltende Situation aufgrund der Pandemie führt jedoch auch bei mir zu größeren Anstrengungen, diese positive Einstellung und Denkweise aufrechtzuerhalten bzw. anderen zu vermitteln. Ich habe mich gefreut 2020 hinter mir zu lassen und viel Hoffnung in 2021 gepackt. Doch wie geht es nun weiter? Was bringen uns die nächsten Monate? Wie lange wird uns der Lockdown noch in Atem halten? Welche Veränderungen kommen noch auf uns zu? 

All diese Fragen sind wichtig, aber du wirst jetzt noch keine Antworten auf sie finden. Relevant ist für uns, was wir selbst beeinflussen können und dass wir Klarheit darüber haben, wo unser Einflussbereich endet. Nur so können wir einen Unterschied machen und vielleicht sogar etwas verändern. 
In meiner Arbeit spreche ich immer den persönlichen Einflussbereich des Coachees an. Vielleicht hast du schon einmal vom „Circle of Influence“ von Stephen R. Covey gehört? Es gibt nämlich einen Wirkungsbereich, über den du direkt die Kontrolle hast und einen Bereich, auf den du indirekt Einfluss nehmen kannst. Daneben gibt es einen Bereich, den du nur akzeptieren kannst. 

Es ist wichtig, deine Energie auf den Bereich zu fokussieren, den du selbst beeinflussen kannst. Da im letzten Jahr viele Dinge passiert sind, die wir nur akzeptieren konnten, möchte ich dir für 2021 folgende Gedanken mit auf den Weg geben: 

  1. Sei dankbar wenn du darauf schaust, was du alles hast, dann kannst du es sicherlich mehr schätzen. Immer mehr von etwas oder etwas anderes zu wollen, wird dich davon abbringen, dein Leben wertzuschätzen. Sieh nicht nur schwarz und entscheide dich auch dafür, öfter „Danke“ zu sagen. 
  2. Sei mutig! Stell dich einer Sache, die du schon lange vor dir herschiebst. Einen kleinen Schritt zu gehen und etwas zu verändern, wird dir Mut für weitere kleine Schritte machen. 
  3. Ermutige andere Menschen in schwierigen Momenten und Situationen, auch wenn sie nicht danach fragen. Das hilft dir und den anderen, gemeinsam nach vorne zu blicken. 
  4. Beklag dich nicht. Erkenne wo dein Einflussbereich aufhört und hör damit auf, dich über Dinge oder Menschen zu beklagen, die du nicht ändern kannst. Verwende deine Energie darauf, für dein Wohl zu sorgen und andere zu unterstützen. 
  5. Tausch dich aus. Die Pandemie hat dazu geführt, dass wir uns teilweise stark isolieren mussten. Finde einen Weg, auf Menschen zuzugehen, in Kontakt zu treten und dich mit ihnen zu verbinden. Mache eine neue Gewohnheit daraus. 
  6. Lache! Auch mit einer Maske kann ein Lächeln Wunder bewirken. Nutze jede Gelegenheit, um andere mit einem Lächeln zu erfreuen und über das Leben und die negativen Gedanken hinwegzusehen. 

Der Circle of Influence lässt sich auch wunderbar für Teams einsetzen. Gerade in Retrospektiven werden oftmals Aspekte von Teilnehmer:innen angesprochen, die nicht in der Kontrolle Einzelner oder des gesamten Teams sind. Hier kann gemeinsames Zuordnen des gesammelten Feedbacks dabei helfen, zu sehen und zu verstehen, ob diese im Einflussbereich des Teams liegen oder nicht.

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