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TDD

Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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Ein Rückblick – Lean, Agile & Scrum Konferenz 2010

Am Dienstag ging es auf in die Schweiz, um die Lean, Agile & Scrum Konferenz (LAS 2010) in Zürich mit dem Titel „Vom Scrum-Projekt zum schlanken Unternehmen“ zu besuchen. Der erste Flieger – zu unmenschlichen Zeiten – war meiner. Leider habe ich trotzdem die Keynote A thinking tool called Agile von Henrik Kniberg verpasst und konnte nur die letzten Minuten und die Fragen der Zuschauer hören.

Danach ging es mit der Präsentation der Protagonisten dieses Tages weiter, die kurz und knackig ihren Vortrag vorstellten. Ein schöner Einstieg in eine Konferenz, die mit geschätzten 200 Teilnehmern ein sehr angenehmes und sympathisches Flair versprühte. Es ging dann mit einer kleinen Pause und dem ersten Vorträgen los…
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Der Einsatz von Cucumber in Scrum

Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet, dass wir in unserem laufenden Projekt über die Definition of Done (DoD) gesprochen haben, um diese zu überprüfen und zu erneuern. Dabei kam von den Teammitgliedern der Vorschlag, Cucumber (www.cukes.info) als Teil der DoD einzusetzen. Ein großartiger Gedanke, wie sich herausstellte.

BDD – Ein kurzer Exkurs

Behavior Driven Development (BDD) ist eine Form des agilen Entwickelns, welches es den Softwareentwicklern und Testern eines Teams sowie dem Business Verantwortlichen (oder Stakeholdern) ermöglicht, auf einer Ebene zu kommunizieren. Das bedeutet, die Testfälle werden so geschrieben, dass die Stakeholder sie lesen können – in „Plain Text“. Es wird dabei nicht wie in der testgetriebenen Entwicklung (TDD) ein Testfall definiert, sondern eine Erwartung. Diese kann bspw. ein Akzeptanzkriterium für ein Backlog Item darstellen. Man kann somit sagen, dass eine ausführbare Spezifikation des zu entwickelnden Features geschrieben wird. Weiterlesen

Wie stellt man sicher, keinen schlechten Code zu produzieren?

Eine Frage, die in Projekten immer wieder auftaucht. Warum? Weil beispielsweise das Management möchte, dass schneller entwickelt wird. Die Basis-Architektur der Software nicht mehr zeitgemäß ist oder die Dokumentation fehlt. Ken Schwaber macht immer wieder deutlich, dass die Software-Entwickler für die Qualität des Codes verantwortlich sind. In seinen Büchern, sowie auch in einer älteren Präsentation Canary in a Coal Mine, versucht er ein Bewußtsein dafür zu schaffen. Ziel ist es, Verständnis und Professionalität zu steigern, um schlechtem Code und aufwendige Wartungsarbeiten vorzubeugen. Solides Handwerk und Nachhaltigkeit, sieht er als die Schlüssel zum Erfolg. Wie schon berichtet, kommt die Entwicklung des Software Craftsmanship dieser Forderung nach. Der Titel, der kürzlich auf InfoQ erschienenden Präsentation From good to great Developer, unterstreicht nochmals die Aktualität des Themas. Weiterlesen