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Robert Wiechmann

Dipl.-Kaufm. Robert Wiechmann unterstützt mit Herzblut Organisationen bei ihrer agilen Transition. Neben der Unterstützung und dem Aufbau von Scrum und Kanban Teams in der Softwareentwicklung, lässt er auch alle weiteren Unternehmensbereiche nicht aus dem Auge. Er hat Freude daran, Teams jeglicher Fasson zu einer Einheit zusammenzuschweißen und sich dabei ständig weiterzuentwickeln. Die Basis seiner Arbeit baut auf Respekt, Vertrauen sowie Wertschätzung auf. Wichtig ist ihm das Zusammenspiel von Zielorientierung, Klarheit, Einfachheit, Selbstverantwortung, Kreativität und Spaß. Sein Mut, offen auch unbequeme Dinge anzusprechen, lässt die Arbeit mit ihm praxisorientiert und auf Augenhöhe sein. Seine Arbeit als Agiler Coach ist von Kreativität geprägt und scheut auch nicht die Beschreitung neuer Wege.

Blick nach vorne

Ich bin jemand, der grundsätzlich nach vorne schaut. Die anhaltende Situation aufgrund der Pandemie führt jedoch auch bei mir zu größeren Anstrengungen, diese positive Einstellung und Denkweise aufrechtzuerhalten bzw. anderen zu vermitteln. Ich habe mich gefreut 2020 hinter mir zu lassen und viel Hoffnung in 2021 gepackt. Doch wie geht es nun weiter? Was bringen uns die nächsten Monate? Wie lange wird uns der Lockdown noch in Atem halten? Welche Veränderungen kommen noch auf uns zu? 

All diese Fragen sind wichtig, aber du wirst jetzt noch keine Antworten auf sie finden. Relevant ist für uns, was wir selbst beeinflussen können und dass wir Klarheit darüber haben, wo unser Einflussbereich endet. Nur so können wir einen Unterschied machen und vielleicht sogar etwas verändern. 
In meiner Arbeit spreche ich immer den persönlichen Einflussbereich des Coachees an. Vielleicht hast du schon einmal vom „Circle of Influence“ von Stephen R. Covey gehört? Es gibt nämlich einen Wirkungsbereich, über den du direkt die Kontrolle hast und einen Bereich, auf den du indirekt Einfluss nehmen kannst. Daneben gibt es einen Bereich, den du nur akzeptieren kannst. 

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Wert stiften

Ein Martial Arts Student ging zu seinem Lehrer und sagte ernsthaft: „Ich widme mich mit voller Aufmerksamkeit dem Studium Ihres Kampfsystems. Wie lange werde ich brauchen, um es zu meistern?” Die Antwort des Lehrers war beiläufig: „Zehn Jahre.”
Ungeduldig antwortete der Student: „Aber ich möchte es schneller meistern. Ich werde sehr hart arbeiten. Ich werde jeden Tag zehn oder mehr Stunden am Tag üben, wenn ich muss. Wie lange wird es dann dauern?” Der Lehrer dachte einen Moment lang nach: „20 Jahre.”  

(Zen Geschichte)

Vor wenigen Tagen endete die erste Ausbildungsreihe zum Wertstiftenden Agile Coach. Zwölf Teilnehmer hatten sich im März auf den Weg gemacht und sind ihrem Ziel, ein*e Agile Coach zu werden, ein Stück näher gekommen. Die Intentionen, Profile und Hintergründe der Teilnehmer*innen waren genauso facettenreich, wie die Rollen und Aufgaben eines Agile Coaches. In dieser Randnotiz möchte ich sie kurz anreißen.

Was bedeutet es, ein Agile Coach zu sein? Um wertstiftend zu agieren, bewegt sich ein Agile Coach in vielen verschiedenen Kontexten – vom zentralen Selbst, über den einzelnen Menschen bis hin zum Durchstich des gesamten Systems.

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Dann eben anders

Vor einiger Zeit begleitete ich ein Team, dass alleine nicht mehr in der Lage war, die alltäglichen Herausforderungen lösungsorientiert anzugehen. Ich fand jede Menge offene Konflikte und lose Enden, die es zusammenzuführen galt. Mitten in der Arbeit mit dem Team kam dann alles schlagartig anders. Es war März und die Pandemie schlug mit voller Wucht zu.

Für mich ist es nichts ungewöhnliches, Remote Coachings durchzuführen. Dieses mal war es jedoch anders, da alle mit der neuen Situation fertig werden mussten und der Fokus und die Umstände sich für jeden Einzelnen veränderten. Die Zeit, die wir uns gemeinsam vor Ort nahmen, musste nun online gestaltet werden. Für die Teammitglieder, die schon einige Schritte aufeinander zugegangen waren, fühlte es sich wie ein Rückschritt an.

Um diesem Gefühl etwas entgegenzusetzen und alle “näher zusammenzubringen” fiel mir eine Intervention ein. Diese kostete zwar etwas Vorbereitung, aber hatte es sich. Vielleicht inspiriert dich die Idee, um sie in abgewandelter Form auch auszuprobieren?

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Kartenset für deine Wertearbeit

In einem meiner letzten Beiträge habe ich fünf Spiele für die Ermittlung oder Vermittlung von Werten innerhalb eines Teams, Abteilung oder Organisation vorgestellt. Ich habe den spielerischen Ansatz gewählt, da dieser in meinen Augen einen leichten Zugang zu dem oft verbrannten Thema Werte bietet. Auf wertehelden.de stehen die Werte-Spiele sowie das Kartenset zum Selbstdruck kostenlos zur Verfügung.

Ab jetzt gibt es für diejenigen, die sich das Drucken und Schneiden ersparen möchten, eine Hochglanz Variante des Kartensets. Die Karten können für Einzel-Coachings als auch kleine bis große Teams variabel eingesetzt werden. Das Set besteht aus 55 Karten à 6 x 8 Wertekarten mit den Werten Mut, Offenheit, Selbstverpflichtung, Vertrauen, Fokus, Respekt, Kommunikation und Feedback.

Tja, was soll ich noch hinzufügen – schau es dir an!

Einmal im Quartal halte ich meine Leser*innen mit einer persönlichen Randnotiz zu agilen Themen auf den Laufenden. Melde dich schnell und einfach hier an.

Werteheld*innen

Im Februar habe ich auf meinen Artikel 8 Werte für die Helden der Arbeit hingewiesen, indem es um die folgenden acht Werte ging.

Respekt, Mut, Fokus, Offenheit, Selbstverpflichtung (Commitment), Vertrauen, Kommunikation und Feedback. 

Diese Werte habe ich gemeinsam mit Laura im Buch Agile Werte leben genauer betrachtet.
Heute möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass neben dem Buch eine Reihe an Videos sowie wertstiftende Spiele entstanden sind, die du als Intervention in deinen Arbeitsalltag einfließen lassen kannst. Diese sollen dich dazu ermuntern, dich auf eine andere Art und Weise dem Thema Wertearbeit zu nähern. 

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