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Oktober 2009

Gastbeitrag: Team Estimation Game

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Planning Poker ist in Scrum-Projekten in der Regel die Schätzmethode der Wahl. Es wurde 2002 von James Grenning erstmalig beschrieben und später durch Mike Cohn’s Buch Agile Estimating and Planning sehr populär. Die Regeln sind sehr einfach und das Schätzen kann nach wenigen einführenden Worten starten. Die größte Schwierigkeit bei der Einführung liegt meines Erachtens darin, dem Team den Sinn einer Schätzung von relativer Komplexität anstelle von Aufwand in Arbeitsstunden zu vermitteln.

Wenn diese erste Hürde genommen ist, steht man vor der nächsten Herausforderung: Gerade technisch sehr starke Teams neigen dazu, beim Schätzen bereits Lösungsansätze zu diskutieren. Als Argument dient oft „Für eine gute Schätzung müssen wir doch wissen, wie wir die Story umsetzen wollen“. Wenn man diese Diskussionen als Scrum Master nicht in den Griff bekommt, dauert die initiale Schätzung des Product Backlog viel länger als geplant (falls man überhaupt durchkommt und die weitere Schätzung nicht in die Estimation Meetings während der Sprints verschiebt).

Auf dem Scrum Gathering 2009 habe ich nun eine Methode kennengelernt, die sehr vielversprechend klingt und schnell gute Ergebnisse liefert: Das Team Estimation Game nach Steve Bockman. Die Regeln für das Spiel sind simpel:

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Wie stellt man sicher, keinen schlechten Code zu produzieren?

Eine Frage, die in Projekten immer wieder auftaucht. Warum? Weil beispielsweise das Management möchte, dass schneller entwickelt wird. Die Basis-Architektur der Software nicht mehr zeitgemäß ist oder die Dokumentation fehlt. Ken Schwaber macht immer wieder deutlich, dass die Software-Entwickler für die Qualität des Codes verantwortlich sind. In seinen Büchern, sowie auch in einer älteren Präsentation Canary in a Coal Mine, versucht er ein Bewußtsein dafür zu schaffen. Ziel ist es, Verständnis und Professionalität zu steigern, um schlechtem Code und aufwendige Wartungsarbeiten vorzubeugen. Solides Handwerk und Nachhaltigkeit, sieht er als die Schlüssel zum Erfolg. Wie schon berichtet, kommt die Entwicklung des Software Craftsmanship dieser Forderung nach. Der Titel, der kürzlich auf InfoQ erschienenden Präsentation From good to great Developer, unterstreicht nochmals die Aktualität des Themas. Weiterlesen